Sorgenlos nach Spitalaufenthalt: 7 Vorteile von Spitex-Übergangspflege

Ein Spitalaufenthalt ist sicherlich für die wenigsten Menschen etwas Schönes oder besonders Angenehmes. Es ist eine fremde Umgebung, mit unbekannten Personen und man ist den medizinischen Vorgängen und Abläufen um sich herum ziemlich ausgeliefert. Doch es hat auch seine guten Seiten und üblicherweise auch sehr gute Gründe warum man im Spital liegt und nicht im eigenen Bett zu Hause. Zu den guten Seiten gehören natürlich die umfassende, allgegenwärtige Betreuung und medizinische Versorgung durch hochqualifiziertes Fachpersonal einerseits. Aber auch einfach - je nach Schwere der Erkrankung bzw. Verletzung - die örtliche Nähe von Notfallpflegern, Ausrüstung und Material falls diese notwendig werden. So kann sich jeder und jede im Spital sozusagen in gesundheitlicher Sicherheit fühlen.

Was aber wenn der Spitalaufenthalt sich dem Ende neigt und der Spitalaustritt näher rückt? Worauf ist zu achten? Was muss organisiert werden? Wo gibt es von wem Unterstützung? Mit diesem Blogbeitrag und der Checkliste weiter unten, möchten wir Ihnen bei diesem Thema ein wenig unter die Arme greifen.

 

Der Spitalaustritt rückt näher - was nun?

Ist man jung, fit, vielleicht schon vollständig genesen oder hat engagierte Familienangehörige und Bekannte, dann sind solche Fragen weniger gravierend. Für ältere Menschen mit längeren Genesungszeiten oder sogar ohne Aussicht auf komplette Heilung, vielleicht auch noch ohne (nah wohnende) Angehörige, sind diese Fragen aber essenziell. Können sich die Patienten selbst aufgrund von Alterserscheinungen, Verletzungen oder Erkrankungen gar nicht mehr um ihre eigenen Belange kümmern, dann ist es meist an den nächsten Angehörigen alles rund um den Spitalaustritt zu organisieren und dafür zu sorgen, dass die medizinische Versorgung und Betreuung im Alltag auch nach dem Spitalaufenthalt gesichert ist.

Idealerweise endet ein Spitalaufenthalt für die Betroffenen nicht im Pflegeheim sondern wieder im geliebten zu Hause. Auch aus finanzieller Sicht ist dies günstiger, da Krankenversicherungen zwar die Übergangspflegekosten aber nicht die Kosten für die Unterbringung ("Hotellerie") übernehmen - wie in diesem Beitrag thematisiert.

Hier kommt dann die Übergangspflege durch eine Spitex-Organisation zum Zug, welche für die Klienten nicht nur die benötigte medizinische Versorgung bereitstellt, sondern auch durch den Tag betreuen, kompetent beraten, Angehörige umfassend unterstützen und organisatorisch bei den bürokratischen Prozessen helfen kann.

 

Warum ist professionelle Übergangspflege so wichtig?

Die Probleme, welche ein Spitalaustritt mit sich bringen kann, fangen teilweise schon im Spital an. Werden die Betroffenen im Spital unzureichend informiert oder verstehen schlicht die Verordnungen der Mediziner nicht, sind dies keine guten Voraussetzungen für den Alltag zu Hause. Das geliebte Daheim will aber auch entsprechend vorbereitet sein und muss alle nötigen Hilfsmittel bieten oder an eventuelle neue Bedingungen wie zum Beispiel einen Rollstuhl oder ähnliches angepasst werden. Auch eine unsichere Umgebung im Haushalt würde wohl sehr bald zum nächsten Spitalaufenthalt führen.

Selbst wenn diese Rahmenbedingungen optimal sind, kann die Versorgung der Betroffenen an ihnen selbst scheitern durch problematische Medikamenteneinnahme, und unzureichende Ernährung sowie Flüssigkeitsaufnahme. Im Durchschnitt kehren daher laut Statistik in der Schweiz fast ein Viertel der entlassenen Patienten innerhalb eines Monats ins Spital zurück. Und am Ende nützt auch das am besten vorbereitete zu Hause inklusive medizinischer Versorgung nicht vor den emotionalen und mentalen Belastungen durch Einsamkeit.

 

Die 7 Vorteile von Übergangspflege & Unterstützung durch eine Spitex-Organisation

  • Vorteil 1:
    Professionelle Spitex-Übergangspflege, wie von uns angeboten, beginnt schon vor dem Spitalaustritt mit den bürokratischen Prozessen der Klientenübernahme - ohne grossen Aufwand für die Klienten selbst oder ihre Angehörigen.
  • Vorteil 2:
    Auch die Bedarfsabklärung bei komplexeren Fällen wird unverzüglich durchgeführt, idealerweise innerhalb 24 Stunden nach der Austrittsmeldung vom Spital.
    Die Kommunikation zwischen den spitalinternen und spitalexternen Pflegefachpersonen läuft dabei reibungslos und Unklarheiten werden umgehend speditiv und professionell, gleich vor Ort geklärt damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt.
  • Vorteil 3:
    Der Transport nach Hause wird entweder direkt von der Spitex vorbereitet und über einen Fahrdienst organisiert oder es werden die Angehörigen dabei unterstützt.
  • Vorteil 4:
    Die Klienten und ihre Angehörigen werden umfassend vorbereitet und informiert über die folgende Zeit zu Hause.
  • Vorteil 5:
    Sämtliche nötigen Hilfsmittel, Gerätschaften Medikamente und Folgetherapien werden beschafft oder administriert.
  • Vorteil 6:
    Die weiter behandelnden Ärzte und Therapeuten werden kontaktiert und miteinbezogen.
  • Vorteil 7:
    Zu Hause in vertrauter Umgebung beginnt dann die eigentliche Spitex-Übergangspflege mit professioneller medizinischer Versorgung und individueller rundum-Betreuung durch den Alltag. Ausserdem werden die medizinischen Berichte versandt und alle Kontrolltermine koordiniert.

 

Unsere praktische Checkliste für Ihren wohlorganisierten Spitalaustritt

Damit Sie den Überblick behalten, haben wir Ihnen eine praktische Checkliste erstellt. Können Sie alle enthaltenen Fragen mit gutem Gewissen für sich selbst oder Ihre Angehörigen abhaken, sollte der sorgenfreien Genesungszeit dem Spitalaufenthalt im eigenen zu Hause nichts mehr im Wege stehen.

Um die Checkliste als PDF herunterzuladen, füllen Sie bitte das folgende kurze Formular aus. Durch Ihre Einsendung abonnieren Sie automatisch unsere Blogbeiträge, falls Sie noch nicht dafür angemeldet sind. Sie können diese natürlich jederzeit wieder abbestellen über den Link ganz unten in den Emails.

 

 

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