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    Häufig gestellte Fragen

    Allgemein Pflege und Spitex

    Was ist Spitex?

    Der Begriff «Spitex» kommt nur im deutschschweizerischen Raum vor und ist eine Abkürzung für spitalexterne Hilfe und Pflege. Diese Form der ambulanten Pflege zu Hause ist einerseits kostengünstiger als die stationäre Pflege. Andererseits ist es natürlich für die  gepflegten Personen viel angenehmer, möglichst lange in der vertrauten Umgebung zu bleiben und dort versorgt zu werden.

    Was ist der Unterschied zwischen privater und öffentlicher Spitex?

    Spitex-Dienstleistungen werden in der Schweiz sowohl von öffentlich-rechtlichen Anbietern, von privaten Unternehmen sowie von selbstständigen Pflegefachpersonen angeboten.

    Die öffentlichen Spitex-Organisationen werden von den Gemeinden bzw. Kantonen beauftragt und auch finanziert. Sie haben einen Versorgungsauftrag und damit auch die Pflicht sicherzustellen, dass jeder Schweizer Bürger unabhängig von Wohnort, Alter und sozialer Schicht die benötigten Grundpflegeleistungen erhält. 

    Private Spitex-Organisationen erbringen ebenfalls notwendige Grundpflegeleistungen, aber auch flexiblere, vielseitigere und umfangreichere Dienstleistungen in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft. Auftraggeber sind die Klienten selbst bzw. deren Angehörige. 

    Ausführliche Übersicht der privaten und öffentlichen Spitex-Organisationen

     

    Werden die Kosten der privaten Spitex von der Krankenkasse übernommen?

    Egal ob Sie sich für eine öffentliche oder private Spitex-Organisation entscheiden, die Kosten für Beratung, Grund- und Behandlungskosten werden mit rund 90% von der Krankenkasse übernommen.

    Je nach Kanton muss der Patient einen Tagessatz von CHF 7.65 in Zürich und CHF 13.35 in Aargau selbst tragen. Je nach Franchise können weitere Kosten bis zum Erreichen der Franchise-Grenze hinzukommen.

    Alle Preise finden Sie unter Tarife. Bitte beachten Sie, dass wir Sie eingehend und ausführlich hinsichtlich der Kostenübernahme durch die Krankenkasse beraten.

    Welche Vorteile hat die private Spitex?

    • hohe Qualitätsstandards aufgrund 
    • Kosten gleich wie bei öffentlicher Spitex
    • flexibler und vielseitiger
    • Orientierung am Menschen und nicht am Bedarf
    • persönlicher durch Bezugspflege

    Wir haben die Vorteile der privaten Spitex zusammengefasst.

    Was ist Spezial-Spitex?

    Neben der «klassischen» Spitex, bei der alters- oder unfallbedingt eine ambulante Pflege benötigt wird, gibt es auch die Spezial-Spitex, bei der aufgrund von Krankheitsbildern spezielle Bedürfnissen und damit besondere Kenntnisse oder Verhaltensweisen gefordert sind. Unter die Spezielle Spitex fallen:

    Demenz, Psychosoziale Betreuung, Onkologie, Palliative Care, Paraplegie, Pflege bei Kindern und Jugendlichen

    Für diese Fälle werden die Mitarbeitenden einer Spitex-Organisation sowohl im professionellen Umgang mit den besonderen Krankheitsbildern, als auch in den Bereichen der Hauswirtschaft und Betreuung kontinuierlich weitergebildet. Nur so lassen sich die speziellen Bedürfnisse von Klienten mit besonderem Pflegebedarf erfüllen.

    Pflege

    Was ist Übergangspflege?

    Übergangspflege kommt zum Einsatz, wenn eine Person nach dem Spitalaufenthalt weiterhin Unterstützung und Pflege benötigt. Diese Option kommt sicher bei älteren Patienten zum Einsatz, aber auch bei Jüngeren, die aufgrund eines Unfalls nicht in der Lage sind sich zuhause selbständig zu versorgen. Die Übergangspflege wird häufig bereits aus dem Spital heraus abgeklärt und organisiert. Demzufolge werden die Kosten gemäss der Grundpflege und Wundversorgung auch durch die Krankenkasssen getragen. Lesen Sie hier mehr zu 7 Vorteilen der Spitex-Übergangspflege.

    Was versteht man unter Pflegebedürftigkeit?

    Ganz allgemein versteht man unter Pflegebedürftigkeit den Zustand, wenn ein Mensch durch Unfall, Krankheit, wegen einer Behinderung oder einfach aufgrund von hohem Alter dauerhaft nicht mehr eigenmächtig zurechtkommt im Alltag. Sobald also über einen längeren Zeitraum medizinische Pflege und Unterstützung für tagtägliche Handlungen notwendig wird, gilt dies als Pflegebedürftigkeit. Die nötige Unterstützung umfasst neben der schon genannten medizinischen Versorgung auch Hilfe bei der Körperpflege, bei der Nahrungsaufnahme oder im Haushalt allgemein. Oft springen für die einfacheren Hilfstätigkeiten, die keiner besonderen Ausbildung bedürfen, die Angehörigen ein. Eine Alternative bildet die Einbindung von Spitex Organisationen.